Für die korrekte Verwendung eines Stromerzeugers mit AVR ist es wichtig, die vom Hersteller angegebenen Leistungsgrenzen einzuhalten und den Stromerzeuger nicht dauerhaft nahe seiner maximalen Leistung zu betreiben. Eine Überlastung kann zu Spannungsabfällen, Frequenzschwankungen, Überhitzung und zum Auslösen der Schutzvorrichtungen führen.
Vor dem Anschließen von Verbrauchern sollten stets deren Nennleistungsaufnahme und mögliche Anlaufspitzen überprüft werden. Kompressoren, Pumpen, Kühlschränke und Geräte mit Elektromotor können beim Anlaufen eine deutlich höhere Leistung benötigen als im normalen Betrieb. Daher empfiehlt es sich, einen Stromerzeuger mit einer Leistungsreserve von mindestens 20 % und bei Bedarf bis zum Doppelten des erwarteten Gesamtleistungsbedarfs zu wählen.
Wenn mehrere Geräte gleichzeitig versorgt werden sollen, empfiehlt es sich, zuerst die Verbraucher mit dem höchsten Anlaufstrom zu starten und anschließend die Geräte mit geringerer Leistungsaufnahme anzuschließen. Dadurch lassen sich plötzliche Überlastungen vermeiden.
Stromerzeuger mit einer Motordrehzahl von 3000 U/min sind im Allgemeinen für zeitlich begrenzte, gelegentliche oder Notfalleinsätze ausgelegt. Ein sehr langer Dauerbetrieb sollte daher insbesondere bei hoher Belastung vermieden werden, um Überhitzung und einen erhöhten Verschleiß der Komponenten zu begrenzen.
Das AVR-System trägt zur Stabilisierung der Ausgangsspannung bei, macht den Stromerzeuger jedoch nicht mit einem Inverter-Stromerzeuger gleichwertig. Vor dem Anschluss besonders empfindlicher elektronischer Geräte wie Computer, USV-Anlagen oder komplexer elektronischer Geräte sollte daher stets deren Kompatibilität überprüft werden.
Wenn der AC-Schutzschalter oder der Überhitzungsschutz auslöst, sollte das System nicht sofort wieder eingeschaltet werden. Zunächst müssen die angeschlossenen Verbraucher getrennt und die Ursache der Überlastung oder Störung ermittelt werden. Falls erforderlich, muss der Stromerzeuger vor der erneuten Inbetriebnahme abkühlen.
Bei einem Kaltstart ist bei entsprechend ausgestatteten Modellen der Choke gemäß den Angaben in der Bedienungsanleitung zu verwenden. Nach dem Starten des Motors muss er wieder in die normale Betriebsstellung gebracht werden. Nach Beendigung der Arbeit empfiehlt es sich außerdem, den Kraftstoffhahn zu schließen, sofern vorhanden.
Verwenden Sie stets frischen und ordnungsgemäß gelagerten Kraftstoff. Alter oder verunreinigter Kraftstoff kann Startschwierigkeiten, einen unregelmäßigen Motorlauf oder Störungen im Kraftstoffsystem verursachen.
Der Stromerzeuger muss an einem gut belüfteten Ort aufgestellt werden. Der Abgasbereich des Motors muss frei bleiben und ein ausreichender Abstand zu Wänden, Hindernissen und brennbaren Materialien eingehalten werden. Der Stromerzeuger darf nicht in geschlossenen oder unzureichend belüfteten Räumen betrieben werden.
Außerdem ist zu berücksichtigen, dass hohe Temperaturen und große Höhenlagen die verfügbare Leistung verringern können. Unter diesen Bedingungen sollte die angeschlossene Last entsprechend reduziert werden.
Um die Leistungsfähigkeit des Stromerzeugers langfristig zu erhalten, sollte regelmäßig die vorgeschriebene Wartung durchgeführt werden. Dazu gehören insbesondere die Kontrolle von Motoröl, Luftfilter und Zündkerze sowie die allgemeine Überprüfung des Geräts gemäß den vom Hersteller angegebenen Wartungsintervallen.
Der Anschluss an eine Hausinstallation oder an ein ATS-System darf ausschließlich mit geeigneten Vorrichtungen und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen. Provisorische oder nicht vorschriftsmäßige Anschlüsse sind zu vermeiden.